Prima Pizza mit dünnem Boden

Neulich gab es gab eine enorm leckere Pizza bei uns.

Foto: Gourmandise

Ich bin mir nicht sicher warum sie dieses Mal so lecker war – aber damit die nächste  wieder eine Chance hat, will ich das Prozedere  festhalten:

Ich habe aus 400g Mehl, 1 Pk Trockenhefe, 13 g Salz  250g Wasser (wie beim Brötchenexperiment IV.) einen Pizzateig hergestellt. (Ergebnis: 650 g Teig)
Allerdings nutzte ich dann nur ca. 325g vom fertigen Teig für die Pizza. den Rest tat ich in den Kühlschrank. Mann könnte hier also reduzieren. Das Mehl-Salzverhältniss hat sich als sehr lecker herausgestellt. So wird der Teig (sowohl für Brötchen als auch für Pizzen) sehr schmackhaft.

Ich ließ den Teig ca. ein 3/4 h in einem, mit einem Handtuch abgedeckten Topf in der prallen Sonne gehen. Dabei ist er enorm aufgegangen. (Das soll er auch!)

Anschließend wurde der Teig von mir auf bemehltem Backpapier hauchdünn ausgerollt.

Die damalige Pizza (im März 2013) sah zwar auch nicht schlecht aus, war aber im rohen Zustand kaum zu händeln… Foto: Gourmandise

Ich habe es schon einmal ohne Backpapier versucht – aber es ist kaum möglich, die fertige Pizza anschließend in den Ofen zu bekommen.

Das Backpapier gibt dem Pizzarohling die richtige Stabilität, so dass man sie problemlos in den den Ofen bekommt so dass das Ganze nach dem Backen noch nach Pizza aussieht und nicht wie ein geknüddeltes Handtuch (mit Oliven (siehe links).

 

Der Belag:

 Soße:  Belegt wurden sie mit:
  • 400g passierte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen,
  • viel Oregano (ca. 4 Tl)
  • Salz,
  • Pfeffer,
  • Zucker
  • Saft von 1/2 Zitrone.
  • 2 Paprika .
  • 300g Champignons,
  • eine Hand voll schwarzer Oliven,
  • Curazo 12 Scheiben,
  • 1 Pepperoni (ohne Kerme – es wurden nur 1  der beiden Pizzen damit belegt)
  • Morzarella oben auf

P1070322_neu

Links sieht man die rohe, belegte Pizza. Eine Pizza, die genau richtig belegt ist, will ich meinen.

Der Ofen wurde auf 275 Grad vorgeheizt. Die Backbleche blieben im Backofen, damit sie ordentlich heiß wurden.

Dann gab ich die Pizzarohlinge in den Ofen.

Nach ca. 5 Min. musste ich die Pizzen austauschen (die unterste zu oberst) weil die Obere beängstigend  dunkel wurde. Nach ca. 10 Min. waren sie fertig.

Ergebnis:

P1070347_neuSehr lecker. Ich glaube, die 275 Grad waren hier richtig gut, denn so wurden die Pizzen oben kross und der Käse verlief trotz der kurzen Backzeit, wobei das Gemüse dennoch schön Roh blieb.

Der Teig (der ja recht dünn war) hatte auf den heißen Blechen seine Chance zu backen und hatte sich genutzt. In der Mitte hätte er noch etwas gekonnt (war aber schon durch).

Vielleicht sollte man mal versuchen den Teig vorzubacken und erst dann den Belag drauf zu tun…
Aber eigentlich ist das nicht nötig.

 

 

 

3 Gedanken zu „Prima Pizza mit dünnem Boden

  1. Tom

    Meine Güte sieht die lecker aus! Kenne aber das Problem das man ich Nachhinein einfach nicht mehr feststellen kann wieso etwas so lecker war 😉 Beim Pizza-Backen gehe ich aber auch nach der Devise den Backofen bis zum Anschlag aufzudrehen. Bei mir ~300°C bei Ober- Unterhitze.

    Am besten soll der Teig ja werden wenn man ihn über Nacht gehen lässt. Und zwar im Kühlschrank. In einer Tüte luftdicht verpackt so das er nicht austrocknen kann.

    Aber wenn der Teig dir so taugt dann ist das doch super 🙂 13 Gramm Salz, da muss er ja nach was schmecken 😀

    Gruß Tom

    Antworten
    1. Dirk Mochalski Artikelautor

      Danke :-). Sie war auch Lecker.
      Normalerweise lasse ich meinen Hefeteig auch über Nacht im Kühlschrank gehen. Aber manchmal braucht man JETZT eine Pizza… (da kann man nicht bin Morgen warten;-))

      Ja, 13 Gramm hört sich viel an, aber das “schiebt”. Hefeteig benötigt erstaunlich viel Salz, damit er schmeckt – probier’s mal aus 😉
      Gruß
      Dirk

      Antworten

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