Kategorie-Archiv: Fotos

Kohlrouladen

Kohlrouladen sind etwas aufwändig. Zumindest, wenn man sie mit Weißkohl herstellt. Denn man muss die Blätter des Kohls überreden ihren Kopf zu verlassen, damit man in sie Fleischküchlein wickeln kann.

Ich finde, das lohnt sich, selbst wenn die einfachere Variante – die Wirsingroulade auch nicht schlecht schmeckt, hat eine echt Weißkohlroulade ihren ganz eigenen Geschmack und ist mit ihrer Wirsingschwester nicht zu vergleichen..
Außerdem hat man anschließend Rouladen für mehrere Tage. Diese lassen sich hervorragend einfrieren und wieder auftauen – ich finde, der Aufwand relativiert sich dadurch ein bisschen..

Abgesehen vom Aufwand sind Kohlrouladen ein sehr billiges Gericht. Man benötigt im Grunde nur ein bisschen Hackfleisch, Kohl, Zwiebeln, Speck, Salz, Pfeffer und Kümmel. Jede weitere Zutat ist gut aber nicht notwendig. Früher habe ich noch Ei und Kräuter in das Gehackte getan aber ich habe den Eindruck, dass sich das bei diesem Gericht kaum lohnt, bzw. sogar von der leckeren Kombination Kohl-Fleisch und ein bisschen Kümmel, ablenkt.

Dieses Mal nutze ich Gemüse Brühe zum Angießen. Es geht aber auch mit einfachem Salzwasser oder natürlich mit selbstgemachter Brühe. Letztendlich macht die Brühe den Geschmack ein bisschen runder.

Nun aber zum Rezept: Weiterlesen

Adventsbäckerei

In jedem Advent treibt es meine Frau und mich gemeinsam  in unsere Küche. Das besondere Wort ist hier „gemeinsam“, denn sonst Kochen wir strikt getrennt. Entweder Sie oder ich. Im besten aller Fälle darf man der/die eine für den/die andere/n eine Zwiebel schälen.

Dieses „entweder kocht sie“ – „oder ich“, hat sich gut bewährt und wird auch so bleiben. Zwar kochen wir beide mit Leidenschaft, aber wir pflegen sehr unterschiedliche Stile:
Während ich in der Küche Stress benötige und mag, also Dinge gerne gleichzeitig mache und es toll finde, wenn die Fetzen fliegen und das Essen immer haarscharf vor einem Fiasko steht, kocht meine Frau eher besinnlich mit Plan und guter Vorbereitung… Auch wenn wir uns heiß und innig lieben, dass würde nicht gut gehen mit uns, gemeinsam in der Küche… 🙂

Nur beim Keksebacken ist das anders, denn da lasse ich mich auf einen Plan ein. Jeder nimmt sich drei Sorten Kekse vor und die werden gebacken. nicht mehr, nicht weniger. In der gesamten Wohnung wird alberne Weihnachtsmusik gespielt und wir kneten und mixen, kollern und spritzen und stechen aus und dekorieren was das Zeug hält.
Wie durch ein Wunder kommen wir uns so gut wie nie ins Gehege… Eigenartig, wenn ich so darüber nachdenke…

Aber was ich eigentlich erzählen wollte, sind die Rezepte meiner drei Kekssorten. Die von meiner Frau sind hier nachzulesen:

Drei Kekse

Diese Drei stamme von mir. Besonderes Augenmerk möchte ich dabei auf den Keks oben rechts legen, denn den habe ich gerade erfunden… …ähm… nun gut, vielleicht ist „erfunden“ das falsche Wort, denn er schmeckt wie eine gute Variante eines Jaffa Keks.  Da kann man auch nicht viel machen, denn es schmeckt nun einmal so, wenn Orangenmarmelade, Biskuit und Schokolade aufeinandertreffen… 🙂

Ansonsten sehen wir hier noch einen sehr leckeren Zimtkipferl (welcher aus mit nicht erfindlichen Gründen leicht nach Apfel schmeckt) und einen Erdnusskeks, der in seinem Geschmack stark an einen bestimmten Schokoriegel erinnert – allerdings nicht ganz so mächtig ist.

Nun aber zu den Rezepten: Weiterlesen

Mein neues Spielzeug: Voigtlaender 42,5 mm F 0,95 Nokton

Voigtlaender 42,5 mm F 0,95 Nokton

Schon lange schleiche ich um dieses Objektiv herum, denn die Nokton Objektive für Micro Four Thirds (MFT) Kameras von Voigtlaender sind fast schon legendär.
So haben sie einen mögliche Blende von 0,95, was – wenn ich es richtig verstanden habe – im Grunde nicht möglich ist, denn 1.00 würde bedeuten, dass die gleiche „Menge“ Licht, welche vorn hineinfällt, hinten wieder herauskommt.

Voigtlaender 42,5 mm F 0,95 Nokton

Bei 0.95 müsste hinten mehr Licht herausfallen als hineinkommt…
Wie dem auch sein mag, zumindest beschreibt die Zahl ein extrem lichtstarkes Objektiv.

Wichtiger als dieser Extremwert sind die Eigenschaften bei Blendzahlen knapp darüber, denn dieses Objektiv kann leicht abgeblendet wunderbare Fotos mit einer außergewöhnlich schönen Tiefenschärfe realisieren und produziert dazu ein wunderschönes Bokeh. Zumindest behaupten das die Tests und die Fotos im Netz.

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Kleine Biskuittörtchen

Heute Morgen, so 5 Minuten vor dem Wachwerden, überkam mich die Lust eine Torte zu backen. Überrascht schreckte ich auf und erzählte meiner Frau davon. Diese fand die Idee gar nicht so schlecht, stellte aber fest, dass für uns zwei eine ganze Torte ein wenig viel sei.

Eine kleine Backform haben wir leider nicht, aber es gibt Servierringe in unserem Haushalt. Das sind kleine Ringe aus Stahl, mit rund 7 Zentimeter Durchmesser, die man gut als Backform für kleine Biskuitküchlein nehmen könnte.

Ja, das war keine schlechte Idee. Es würde also 2 kleine Küchlein geben, am heutigen Nachmittag.2015-11-15_13-21-18P1280963

Im Gefrierschrank lümmelten noch einigen Erdbeeren herum… Erdbeertörtchen – und Jogurt und Sahne. Ein, bzw. zwei, frisches Erdbeerjogurtsahnetörtchen.

Das wird lecker! 🙂 Weiterlesen

20. Teutolauf – 29 Kilometer über Berg und Tal | am 17.10.2015

Kurz vorab: Die Fotos vom Weg sind erst zwei Wochen später entstanden. Aus diesem Grunde sind die Wege menschenfrei und es ist wesentlich herbstlicher als es am 17.10. war. 

Zum zwanzigsten Mal findet der Teutolauf  (www.teutolauf.de) statt. Zwanzig Mal wurde – auf insgesamt  29 Kilometern und 600 Höhenmetern – von Lengerich aus, der Teutoburger Wald erklommen, dem Hermannsweg bis nach Bad Iburg gefolgt und 20 Mal wurde der Urberg erlaufen, um im Anschluss auf nicht ganz direktem Wege wieder zurück nach Lengerich zu laufen.

Hier die Strecke auf gpsies.com:

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Galloway Rib-Eye-Roast am heiligen Abend…

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Unser Weihnachtsbaum

Eigentlich sollte es Schwein geben. Ein Stück vom Nacken des Bentheimer Landschweins, um genau zu sein. Leider waren wir aber schon viel zu spät dran, um noch ein Stück von diesem begehrten Tierchen ergattern zu können.

Als Alternative – und nicht minder lecker – stand ein Rind auf dem Plan, ein Galloway.

Größeres Tier, bessere Chance noch was zubekommen, so die Devise….

Und diese sollte sich als Richtig erweisen. So verließen wir ein paar Tage vor dem heiligen Abend mit einem rund 1,2 kg schweren Stück Ripeye den Galloway-Hof Becker.

Heilig Abend konnte kommen…

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Auf die Waffel gekommen

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Ein „Bach“ in der Eifel…

Als wir im letzten Sommer wieder in der Eifel waren, bewunderten wir die alten, zur Dekoration ausgestellten Gegenstände des häuslichen Gebrauchs. Spannend und interessant, wie einfach und funktional solche Dinge gestaltet waren/sind. So einfach, dass man sich manchmal fragt, warum wir uns heute so viel Aufwand machen, wenn es viel einfacher und ebenso effizient geht.

Beispiel: Ich möchte weder auf meine gusseisernen Pfanne noch den gusseisernen Bräter meiner Frau verzichten. Weiterlesen

Brötchenexperiment V.

Es war mal wieder an der Zeit, die Brötchenexperimente fortzusetzen. Als ich diesen Entschluss fasste, und nachdem nötige Equipment Ausschau hielt, musste ich leider feststellen, dass wir kaum mehr helles  Weizenmehl im Hause hatten.

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Nur das Vollkornweizenmehl (extra im Bioladen vor einiger Zeit für uns gemahlen und nun beinahe abgelaufen) war noch da. Vollkornbrötchen? Nun ja. Aber was soll’s – ich will backen. Weiterlesen

Vegetarisch in Rheine!

Es ist kaum zu glauben, das Provinzstädtchen Rheine hat etwas zu bieten, dass die Provinzstadt Osnabrück nicht kann: Man kann in Rheine vegetarisch essen!

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Restaurant Holtmann | Foto: Andrea Dittert

Damit meine ich nicht, dass man in irgendeinem Restaurant neben den „normalen“ (also fleischigen) Angeboten auch ein paar nette vegetarische Gerichte bietet. Nein, in Rheine gibt es ein echtes vegetarisches Restaurant.

Der geneigte Leser wird sich wundern und völlig zurecht einwenden, dass es schließlich weithin bekannt sei, dass ich dem Fleisch sehr zugeneigt wäre. Die Frage wird sich stellen, warum also gerade ich mich in ein vegetarisches Restaurant verirre und das auch noch für erwähnenswert halte.

Nun, die Antwort ist ganz einfach: warum sollte ich den lukullischen Genüssen aus dem Wege gehen, nur weil sie nicht mein ganzes Spektrum abdecken? Und, es ist sehr klug Spezialisten zu nutzen, wenn man welche an der Hand hat. Denn diese sind immer besser in ihrem Fach als alle anderen. Ich musste lernen, dass Vegetarier und Veganer sehr viel Energie und Kreativität darauf verwenden, fehlendes Fleisch auszugleichen. Somit ist es immer eine Freude mit Vegetariern zu essen, solange diese Interesse an gutem Essen haben.

Nun aber zu meinem Besuch bei Holtmann der vegetarischen Restauration in Rheine:

Was gab es in dem 1. vegetarischen Restaurant am Platz in Rheine? Weiterlesen