Kategorie-Archiv: Bilder

Frühling 2013 die Dritte – Märzenbecher am Schweineberg bei Hameln

Bei der bekannten Stadt Hameln gibt es den nicht ganz (aber fast) so bekannten Schweineberg. Diesen zu besteigen lohnt sich zwar nicht nur im im März, aber in diesem Monat erwartet den Wanderer dort ein natürlicher Augenschmaus, der besonderen Art:
Der Wald ist voller Märzenbecher.

Bei Märzenbecher handelt es sich kleines zierliches, sehr filigranes weißes Blümchen mit gelben oder grünen Fleckchen an dessen Blütenblättern. Es ähneln den allbekannten Schneeglöckchen sehr – nur, Märzenbecher sind hübscher:

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Ein Märzenbecher in voller Blüte – schön – oder?

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Ćevapčići mit Jogurt, Krautsalat und Brot

Wahrscheinlich gibt es so viele Ćevapčićirezepte wie es Länder… nein,  wie es Familien gibt, die sie zubereiten. Den meisten ist gemein, dass es sich um Hackröllchen handelt, die zumindest gesalzen (und gepfeffert) sind.
Aber schon beim Fleisch scheiden sich die Geister: soll es nun Lamm, Rind oder Schwein sein? Die meisten Rezepte enthalten eine Mischung Rind und Lamm oder Rind und Schwein. Dass man das Hack mischt, ist klar: Rind allein ist reichlich trocken. In vielen Rezepten wir Knoblauch in manchen Paprika verarbeitet.
Ich habe mir viele angeschaut und abschließend entschieden, was nach meiner Meinung in solch ein Röllchen gehört, damit ich denke, dass es wie ein Ćevapčići schmeckt…

Foto: Gourmandise

Hier also mein originales Ćevapčićirezept, das schon von meiner Oma hätte kommen können, wenn sie Ćevapčići zubereitet hätte: Weiterlesen

Brötchenexperiment III.

Weil der Wochenendbesuch so nett war, vergaß ich an diesem Samstagabend den Teig für den Sonntag anzusetzen. Dies hatte zur Folge, dass ich ihn kurzerhand und im Schnellverfahren am Sonntagmorgen herstellte, gehen ließ und buk.

So sahen sie dann aus, die Brötchen:

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Weil diese Brötchenbackvariante gar  nicht so schlecht ausgefallen ist, reihe ich sie ein, in die Brötchenexperimente Reihe: Weiterlesen

Lammgeschnetzeltes mit Krautsalat, Joghurtsoße und Reis

Eigentlich sollte das hier ein Pfannengyros werden. In der Pfanne war es. Soweit stimmt alles. Aber leider war der Geschmack nicht so, wie ich es von einem Gyros erwarte und das, obwohl ich mir bei den Gewürzen recht sicher bin.
Auch wenn wahrscheinlich jeder diesen Geschmack anders haben möchte, so komme ich nicht umhin dieses Rezept nicht Pfannengyros zu nennen.
Das macht aber nichts, denn dieses von mir neu entworfene Lammgeschnetzelte mit Krautsalat, Joghurtsoße und Reis war sehr, sehr lecker.
Der Krautsalat war übrigens auch selbst hergestellt – was viel leichter ist und schneller geht, als man gemeinhin annimmt.

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Erbseneintopf

Noch ist Winter, noch ist es kalt und noch kann man all die fettigen schweren fleischigen Dinge essen für die man bald entweder eine gut Ausrede benötigt, oder in Bayern leben muss – was zwar keine gute Ausrede ist aber dennoch gilt. 

Da ich nicht in Bayer leben, ergreife ich sozusagen die Möglichkeit beim Schopfe und koche und esse all die Dinge die ich bald schon nicht mehr grundlos essen kann (was nicht bedeutet, dass ich keine Ausreden finden werde).

Neulich war Erbseneintopf dran. Erbseneintopf, gehört zu den Gerichten, welche besser und besser schmecken, je öfter man sie aufgewärmt. Man muss also viel davon herstellen.

Wer mein Rezept liest, wird feststellen, dass meine Erbseneintopf sowohl zu den fettigen als auch zu den fleischigen Dingen gehört. Zudem habe ich viel davon gekocht –  ein Hoch auf die Tiefkühltruhe.

So sieht sie übrigens aus:

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Mjam, Erbseneintopf

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food-o-grafie 2013 – technikverloren II. (Gedankenschnipsel)

Weil ich in meinem letzten Beitrag für mein Gefühl zu wenig auf die Technik einging und in meinem Kopf zu viele Gedankenschnipsel zurückgeblieben waren, will ich an dieser Stelle meinen Erfahrungen noch etwas nachtragen. Wer will schon mit Gedankenschnipseln im Kopf herumlaufen? Das macht nur wuschig im Oberstübchen…

Ich beziehe mich dabei auf folgende Hardware:

Zum Schluss gehe ich kurz auf die Folgenden ein:

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food-o-grafie 2013 – technikverloren

food-o-grafie 2013 - #1 Kamera Ausrüstung (Einsendeschluss 28.02.2013)

Zorra vom kochtopf.twoday.net hat zu einem Event aufgerufen, an dem ich gerne teilnehmen will. Die Aufgabe soll es sein, die Kameraausrüstung zu beschreiben, mit der man sein Essen fotografiert.

Meinen Blog kann man erst seit ein paar Monaten als Food-Blog bezeichnen. Davor (immerhin seit 2006) entsprach es eher einem virtuellen Kramladen: Alles über das ich schreiben wollte, wurde hier verbreitet. Ich hatte einen soziologischen Gedanken zum Flaschenpfand, rein damit – ich mach mir Gedanken zur gesellschaftlichen Entwicklung durch/seit Benno Ohnsorg, na klar – aber auch Anekdoten, Kurzgeschichten und Berichte über die Fotografie fanden hier einen Raum.

Das Kochen (und Essen), welches schon lange meine Leidenschaft ist, wurde eigentümlicherweise erst am 16. August 2012 ein wesentlicher Teil meines Blogs. Weiterlesen

Tagliatelle mit Lammragout

Dieses Rezept habe ich von Kuechengoetter.de, eine von Gräfe und Unzer Verlag (GU) unterstützte Seite. Ich mag die Seite, weil ich dort bisher noch kein einziges Rezept gefunden habe, das nach “ich bin mir sicher, das man das so nicht kochen sollte” klang. Kurz, die Rezeptqualität dort ist nach meiner Meinung ziemlich hoch.

Link zum Originalrezept: Küchengötter: Tagliatelle mit Lammragout

Ich blieb sehr nahe an diesem Rezept.
Allerdings nutzte ich als Brühe kein Fertigprodukt, sondern stellte selbst eine her. Ich verlängerte die Kochzeiten ein wenig und nahm etwas mehr Mehl zum Andicken, zudem nutzte ich Strauchtomaten statt Fleischtomaten (letztere eignen sich wohl besser, weil sie etwas weniger Flüssigkeit haben und ein wenig dicker sind, aber es gab schlicht keine zu kaufen). Außerdem nahm ich etwas mehr Knoblauch, habe ihn dafür aber nicht mit angebraten, weil ich denke, dass Knoblauch dabei zu schnell bitter wird.

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