Kategorie-Archiv: My Way

Galloway Rib-Eye-Roast am heiligen Abend…

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Unser Weihnachtsbaum

Eigentlich sollte es Schwein geben. Ein Stück vom Nacken des Bentheimer Landschweins, um genau zu sein. Leider waren wir aber schon viel zu spät dran, um noch ein Stück von diesem begehrten Tierchen ergattern zu können.

Als Alternative – und nicht minder lecker – stand ein Rind auf dem Plan, ein Galloway.

Größeres Tier, bessere Chance noch was zubekommen, so die Devise….

Und diese sollte sich als Richtig erweisen. So verließen wir ein paar Tage vor dem heiligen Abend mit einem rund 1,2 kg schweren Stück Ripeye den Galloway-Hof Becker.

Heilig Abend konnte kommen…

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Gänsekeule mit Orangenrotkohl und Semmelknödel

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Gänsekeule mit Orangenrotkohl und Semmelknödel

Dies wäre dann meine erste Keule. Meine Allererste sozusagen. und wenn man sich im Netz nach Gänsekeulen umschaut, dann findet man neben vielen Rezepten, vor allem aber viele Rezepte mit extrem unterschiedlichen Angaben zur Garzeit. Die Angabe gehen von 60 Minuten bis hin zu 2-3 Stunden…
Das hat mich ein bisschen verwirrt und ich habe (was beim Kochen eher selten vorkommt) nach einem lebenden Menschen gesucht, der mit versichern kann, dass er oder sie schon einmal Gänsekeulen zubereitet hat, die zart waren.

Zwei Leute kamen kurzfristig in Frage: meine Frau und die Mutter meiner Frau… Beide frage ich üblicherweise nicht, wenn es das Kochen geht…

Aber was sollte ich machen. Ich vertraue weder irgendwelchen Fernsehköchen noch den Leuten bei Chefkoch.de. Die können ja vieles behaupten!

Also meine Frau und ihre Mutter: Weiterlesen

Adventsgulasch

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mein Adventsgulasch und meine Spätzle…:)

So langsam wird es Winter, und der Winter macht’s, dass man sich gern etwas deftigeres Essen auf den Teller schöpfen möchte.
…ja gut, zugegeben, ich kann auch im Sommer Eisbein oder Kasseler essen – aber im Winter kommen in mir Wünsche auf, Altbewährtes zu verändern und neues draus zu entwickeln.

So auch mein Gulasch. Ich denke mir, dass das Gulasch im Winter ein wenig mehr bieten sollte, als sonst. Also nicht nur Fleisch und Wein und Paprika. Nein, es soll  weihnachtlicher sein. Was also muss hinein, um dem Winter und Weihnacht willkommen zu heißen? Was würde passen?  Weiterlesen

Gaisburger Marsch, oder: warum sind sie marschiert?

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Gaisburger Marsch

Es waren wieder Spätzle dran – ich wollte das Schaben üben…

Naja und damit es nicht so fett wird, plant eich einen Eintopf: eine Gaisburger Marsch. Letztendlich ist das ja ein „normaler“ Rindereintopf der mit Spätzleeinlage und Zwiebeln obenauf daherkommt.
Die Geschichte, oder besser die Gerüchte sagen, dass  die in Gausburg stationierten Soldaten extra wegen dieses leckeren Eintopfes zu der Gaststätte maschiert sind, um eben diesen Eintopf zu verköstigen.
Natürlich, der Mensch denkt sich nun, „…wer weiß, was die Alternative in der Kaserne war…? Da muss die Alternative nicht so dolle sein um zu schmecken.“ während er sich am Kopf kratzt.

Ungeachtet solcher Gedanken handelt es sich hier um einen Eintopf. Ich mag Eintöpfe. Weiterlesen

Lammschaschlik | Pommesexperiment I.

Ich liebe Schaschlik und ich liebe Schaschlik mit Pommes.

Lammfleisch finde ich ebenfalls richtig lecker. Es liegt also nichts näher, als beides miteinander zu verbinden:

Lammschaschlik mit Pommes…

P1070294_neuIn diesem Beitrag werde ich nicht nur auf das Schaschlik eingehen, sondern auch die Pommes näher behandeln. Die Pommes erwähne ich hier so ausdrücklich, weil sie mir dieses Mal besonders gut gelungen sind.
Das ist interessant, weil ich sie dieses Mal (fast) genauso herstellte wie die Pommes am Tag zuvor und die waren jedoch im besten Fall ok. (Dafür war das Steak ein Hammer – aber das gehört hier nicht her… :-D)

Zu den Pommes aber unten mehr – jetzt erst einmal zum Schaschlik: Weiterlesen

Tagliatelle mit unschlagbarer Bolognese

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Massimo Bottura  Foto: Alice Jessica North

Massimo Bottura
Foto: Alice Jessica North (Wikipedia-User)

Vor geraumer Zeit ließ ich mich von Tom’s Blumentahls-Chili-Kocherein inspirieren – und sah mir Blumentahls „In Search of Perfection – Spaghetti Bolognese“ genauer an, um mich dann aber im groben für eine Variante des Italienischen Kochs Massimo Bottura zu entscheiden – so weit so kompliziert.

Zwar hatte ich nach dieser Kocherei behauptet, es sei die „perfekte Bolognese“ geworden – das war sie auch –  zu jenem Zeitpunkt…
Aber heute, ja, wenn ich heute an Bolognese denke, denke ich nicht an ein Fleischragout sondern an etwas, das 1.eigentlich schon keine Soße mehr ist, da es kaum mehr Flüssigkeit enthält  und 2. vor allem aber viel Rindergehaktes enthält…

Heston Blumenthal, 2010 Taste Of London Festival Foto: Brian Minkoff- London Pixels (Wikipedia)

Heston Blumenthal, 2010
Taste Of London Festival
Foto: Brian Minkoff- London Pixels (Wikipedia-User)

… und, je weiter ich über diese Bolognese nachdenke, desto mehr verfestigt sich der Gedanke und desto stärker zwingt sich der Verdacht auf, dass die letzten „Tagliatelle con Ragù di carne“ doch nicht ganz so gut waren… also (sehr) frei nach Adenauer: „Sagte ich, mein letztes Tagliatelle con Ragù di carne – sei Perfekt? Mitnichten!“

Dieses Mal habe ich mich also kulinarisch weg von Bottura und in die Nähe von Blumentahls Idee einer Bolognese begeben. Eine Bolognese mit lecker Hackfleisch… Weiterlesen

Töpfchenbiskuit mit Karamelljoghurt und Preiselbeeren

Ich habe ja in der letzten Zeit die Essenskategorie auf dieser Seite etwas vernachlässigt. Ich tat das, will ich so vieles andere zu tun, respektive zu schreiben hatte. Da ich diese Seite aber nicht nur nutze, um meine kulinarischen Ergüsse meiner Umwelt mitzuteilen, sondern auch, um mir gute Rezepte zu merken, liegen hier noch ein paar Rezepte auf Halde die darauf warten, ausformuliert zu werden.

Als erstes will ich diesen Nachtisch kredenzen:

P1040181_neuDer Biskuit, welcher in dem kleinen Töpfchen gebacken wurde, ging förmlich in dem Geschmack des – mit Gourmandieses Karamellcreme angereicherten – türkischen Sahnejogurts auf. Die Preiselbeeren kickten die Geschmacksknospen noch im Vorbeikullern, um ein „Ich will mehr!“ auszulösen. Weiterlesen