Kategorie-Archiv: Sichtweisen

Panasonic GF3X Test II – die zweiten Eindrücke

Panasonic GF3X

Wie man meinem ersten Beitrag zu dieser Kamera entnehmen kann, gefiehl mir die kleine Panasonic GF3X auf Anhieb ausnehmend gut.
Nachdem nun einige Tage vergangen sind und ich ein paar  Erfahrungen mehr sammeln konnte, hier meine weiteren Eindrücke.
In diesem zweiten Bericht werde ich mich vor allem mit der besonderen Auslösemethode und dem Blitz auseinandersetzen. Weiterlesen

Meine Spiegelreflex III – eine Abschlussbilanz

Ich war enttäuscht. Ich war so enttäuscht, dass ich meine komplette Spiegelreflexausrüstung auf einen Schlag verkaufte. Ich war und bin so enttäuscht, dass ich nichts mehr mit den Firmen Canon und Sigma zu tun haben will.

Warum ich enttäuscht bin? Zur Erläuterung möchte ich es mit einer Metapher versuchen:
Wenn man mir ein Auto verkauft, das eine piepende Einparkhilfe hat und diese Einparkhilfe beim Einparken erst piept, wenn ich schon gegen die Wand gefahren bin, so ist es ein fehlerhaftes Produkt. Ich fahre in die Werkstatt und lasse es als Garantiefall reparieren.
Ok, mit meiner Canon baute ich keine Unfälle. Aber viele meiner Fotos wurden nichts, weil die Schärfe in meinen Fotos an anderen Stellen zu finden war, als die Fokussierung signalisierte. Ich finde, dies ist ein vergleichbares Problem. Weiterlesen

ZEIT ONLINE – die Vuvuzela Gruppe des Konzerthausorchesters Berlin

Die Vuvuzela Gruppe des Konzerthausorchesters Berlin führt ein in die Geschichte der Vuvuzela.
Sie bieten auf ZEIT ONLINE einen kleinen geschichtlichen Abriss und zwei Kostproben alter Meister, die sich schon von dem Klang dieses alten afrikanischen Instruments gefangen nehmen ließen:

Sophie Hunger – The sad Fisherman in der "Take-Away Show" Kidam

Dies ist eine unglaubliche Mischung.
Sophie Hunger, meiner Meinung nach eine unglaublich gute schweizer Sängerin, die sehr aus dem musikalischen Einerlei hervorsticht.

Ihr Stück wird hier im Rahmen einer “Take Away Show” – in der professionell so getan wird, als würde ein spontaner Gig auf der Straße stattfinden – gezeigt.

Und dieses Konzept funktioniert:
Man (also ich) fühlt sich bei diesem Stück in eine laue Sommernacht in der Stadt versetzt. Man hört im Vorbeigehen die schöne Stimme eine Straßensängerin. Bleibt stehen, um ihr zu lauschen und trinkt die Sommernacht in tiefen Zügen …:

Meine Spiegelreflex – eine Bilanz II.

Nach dem ersten Artikel dieser Art, wurde ich freundlich darauf hingewiesen, dass ich die Frage „Ergibt es Sinn, sich mit einer Spiegelreflex zu ‘belasten’?” nicht beantwortet hätte.
Ic denke zwar, dass ich sie doch beantwortet habe, aber, da ich eine klare Antwort nicht schuldig bleiben will:

Ja, es ergibt Sinn! und Nein, es ergibt keinen Sinn! Weiterlesen

Meine Spiegelreflex – eine Bilanz

Im Januar 2009 kaufte ich mir meine erste Spiegelreflexkamera.
Nach nicht ganz einem Jahr will ich hier über meine Erfahrungen resümieren und mir die Frage stellen:

“Ergibt es Sinn, sich mit einer Spiegelreflex zu ‘belasten’?”
Denn immerhin, eine Spiegelreflexkamera kostet nicht nur Unmengen Geld, im Verhältnis zu ihren kleineren Schwestern, sie ist auch wesentlich schwerer und größer. Zudem kommt man schnell in die Versuchung, sich mit (teurem) Zubehör auszustatten.

Vielleicht hilft dieser Erfahrungsbericht ja auch dem einen oder der anderen bei der Überlegung, sich eine Spiegelreflexkamera zuzulegen oder sich dagegen zu entscheiden.

In diesem ersten Artikel, werde ich mich mit dem Thema befassen:
“Was man beim Kauf alles falsch machen und was letztendlich daraus werden kann…” Weiterlesen

Wie man 50000 Wörter in einem Monat schreibt

Wie Scot W. Stevenson in seinem Beitrag zur Völkerverständigung, also seinem Blog “USA Erklärt” berichtet, gibt es einen Wettbewerb Namens NaNoWriMo, der alle Menschen dazu aufruft, innerhalb eines Monats (im Monat November, um genau zu sein )  einen Roman mit wenigstens 50000 Wörtern zu schreiben.

Interessant an diesem Wettbewerb ist, dass unglaublich viele Leute mitmachen und anscheinend niemand befürchtet, seine schriftstellerischen Fähigkeiten könnten nicht genügen. Offensichtlich ist da jemand in der Lage, Menschen die Angst vor dem leeren Blatt zu nehmen und ein bisschen Mut zur selbst fabulierten Geschichte zu geben. Methode: kein Inhalt wird kritisiert oder bewertet – es werden sogar Tipps gegeben, wie man einen Roman gänzlich ohne Ideen schreiben kann…

Dieser Wettbewerb ist, wie so oft, eine Idee die eine eigenartige Historie hat und sich mit der Zeit verselbständigte. Die Teilnehmerzahl stieg von1999 bis 2007 von 21 auf  erstaunliche 101510 Teilenehmer an. Diese Zahlen sprechen für sich.

Ich habe diese Aktion leider etwas spät entdeckt, denn der November ist nun schon fast vorbei. Allerdings werde ich diesen Wettbewerb zum Anlass nehmen und werde auch mal wieder etwas Prosa zum Besten geben, denn ich habe das Problem, dass mein Fantasie mal wieder überläuft, und bevor ich anfange meine Umwelt völlig grundlos anzulügen, nehme ich mir die 101510 Romanautoren als Vorbild und schreibe lieber eine weitere Geschichte…

Bis auf weiteres
Dirk