Kategorie-Archiv: Laufen

7. Osnabrücker Diakonielauf „Osnabrücker Gipfelsturm“

Heute (also gestern), am 29.4., ist es mal wieder soweit. Der Osnabrücker Gipfelsturm steht an. Ich hatte mir im letzte Jahr noch versichert, dass ich den nie wieder laufen werde, … und dann – Anfang dieses Jahres meldete ich mich dann doch wieder an. Nun ja, keine Ahnung was mich da geritten hat…
Wie im letzten Jahr waren zwei meiner Kollegen und mein Nachbar ebenfalls angemeldet. Aber der eine bekam „Knie“, der Nachbar „Kindergeburtstag“ (was ja total unvorhersehbar ist ) und der dritte Marathon Düsseldorf (am 30.4.). So musste ich den Lauf heute allein bestreiten.

Das Ganze steht unter dem Slogan „Lauf für Integration und Begegnung“. Im Detail wird Osnabrücker Begegnungsstätte für Zuwanderer und Einheimische „Cafe Mandela“, mit den Einnahmen unterstützt.
Ich bezweifle zwar, dass die Beweggründe des Hauptteils der Läufer/innen hier die Nächstenliebe/-hilfe ist. Aber das ist ja auch nicht schlimm.
Die Unterstützung findet unabhängig von den Beweggründen der Läufer/innen statt. Ich selbst nehme auch immer erst im Nachhinein wahr, dass dies ja eine Charitéveranstaltung ist. Wenn helfen so einfach ist, dann unterstützt man doch gerne…

Obwohl… Einfach? Weiterlesen

Ein besonderer Osterspaziergang – oder: Laufen im Weser- und Wiehengebirge

In diesem Jahr gab einen Osterspaziergang der besonderen Art.

Dieses Osterfest verbrachten meine Frau und ich bei meiner Schwiegermutter, die in der Nähe der Porta Westfalica in Häverstädt wohnt.
Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich die Strecken im Wiehen- und Wesergebirge rund um die Porta Westfalica mag. Dort gibt es superkleinen Trails, schöne sich windende Waldwege, wunderschöne Aussichten und extreme Auf- und Abstiege…

Als klar war, dass wir die Osterfeiertage dort verbringen werden, war ebenfalls recht schnell klar, dass ich mir einen dieser Tage zum Laufen abzwacken würde. Dafür würde ich zwei Tage (Karfreitag und Samstag) nichts tun und viel Zeit mit meiner Frau verbringen – ok, ich geb‘ es zu, ich hab das notwendige Tapern (also das Ausruhen) vor einem tollen Lauf, gut verkauft… 😀

Am Tag des Laufs Weiterlesen

6. Ibbenbürener Klippenlauf 2017- Spaß im Teutoburger Wald…

Meine gemessenen Höhenmeter und Pulskurve

25.03.2017
Das war er also. Der Ibbenbürener Klippenlauf. Vier Mal wollte ich ihn laufen,
drei Mal war ich angemeldet, erst heute – bei der dritten Anmeldung – konnte ich endlich antreten. Eine schwere Geburt, könnte man meinen.

Die Strecke – man kann sie sich auch auch gpsies ansehen: Karte Ibbenbürener Klippenlauf

Um es kurz zu machen, für alle, die nicht so viel lesen mögen:
Klippenlauf laufen: Erledigt!
An keiner Klippe das Laufen eingestellt: Erledigt!
Eine gute Zeit rausgehauen: Erledigt!
Viel Spaß gehabt? YEP! 😀
…und ein bisschen gequält…

Das war ein super Lauf! 🙂

So, und nun die etwas längere Version: Weiterlesen

Teutolauf 2016 – So, macht Laufen Spaß…

Dies ist das Zeichen, welches durch den Teutolauf führt. (Foto 2016)

Nach meinem unschönen Erlebnis beim Münstermarathon, wollte ich mich wieder den schöneren Läufen des Lebens zuwenden.
Als nächstes stand es an, den Teutolauf ein zweites Mal zu bewältigen.  Ein zweites Mal und etwas schneller als im letzten Jahr.  
Ganz im Gegensatz zum Münstermarathon freute ich mich darauf wirklich. Es sollte ein sehr emotionaler und schöner Lauf werden und nicht einmal meine Körperfunktionen konnten mich dabei aufhalten, eine Bestzeit zu erlaufen, auf die ich stolz bin. 

Mein verpatzter Münstermarathon wirkt sich wie eine wohl dosierte Trainingseinheit aus und gibt mir Schwung. Ich habe genügend lange Läufe absolviert und auch mit Höhenmetern habe ich in meinem Training nicht gespart, so dass ich vor der Länge Strecke keine Sorgen haben sollte.

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Die Fotos der Strecke sind allesamt nicht während des Laufs aufgenommen worden. Viele stammen aus 2015, einige habe ich jetzt (im Okt. 2016) aufgenommen. Ein paar hat meine Frau während des Events geschossen und mir zur Verfügung gestellt – Dankeschön. Die Fotos sind entsprechend beschriftet. Alle Grafiken stammen aus meiner Feder.

Natürlich habe ich dennoch gehörigen Respekt vor der Strecke, denn 29 Kilometer allein sind nicht gerade nah, und die 600 veranschlagten Höhenmeter, samt einer Strecke, die zumindest in Teilen als harter Trail zu bezeichnen ist, vereinfachen die  Sachlage nicht unbedingt.  „Technisch anspruchsvoll“, könnte wohl das Urteil lauten.

Aber, der Teutoburger Wald will auch in diesem Jahr bezwungen werden und ich habe vor, meine Zeiten zum letzten (und ersten) Mal zu verbessern.
Im letzten Jahr erlief ich auf dieser Strecke eine 2:44:57. Pace: 5:41min/km – das sind (für die Nichtläufer) 10.56 km/h .

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Viele Höhenmeter, steile Anstiege, und wurzelige Trails. So kann man ihn zusammenfassen den Teutolauf.

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15. Münstermarathon – bis einer weint…

Zuerst einmal, damit keine falschen Vorstellungen entstehen:2016-09-13_21-00-01p1330959
Der Münstermarathon ist eine tolle Veranstaltung. Super organisiert, es gibt viele nette Helfer und noch mehr tolle Zuschauer und Leute die anfeuern. Es gibt Bühnen mit Bands, Performancekünstler, Trommler und viel Kunst und viele Künstler mehr, welche die Sportler auf der Strecke anfeuern.
Selbst dort wo bei anderen Läufen niemand zu finden ist – weit draußen auf den Feldwegen vor Münster, selbst dort standen die Leute in den Kurven der kleinen Wege und feuerten uns an.

In den Vorstadtsiedlungen standen die Bewohner und machten sich einen Spaß daraus, Duschen auf die Straße zu stellen und die Kinder boten Traubenzucker, Gummibärchen und Wasser an.

Andere hatten ihren Frühstückstisch einfach auf den Randstreifen der Straßen gestellt und nahmen so Frühstückend am Marathon teil.

Also eine großartige Veranstaltung. Der Münstermarathon. Nur ich war neben der Spur… Weiterlesen

Wenn alles richtig ist – Laufen in Thüringen, Neustadt am Rennweg

Heute werde ich von zwei Läufen und irgendwie von einer Wanderung berichten. Wobei die Wanderung etwas kürzer kommt als die Läufe. Die Wanderung war aber der Auslöser für meine Läufe und darf deswegen nicht ganz unerwähnt bleiben.

Rennsteigstein1

Rennteigstein von 1887(?)

Ich hab dir gesagt, du sollst auf dem Rennweg laufen…“ Sprach meine Frau (grinsend) als ich jammernd über die langweiligen und/oder mit viel zu hohen Gräsern bewachsenen Waldwegen, hier um Neuhaus am Rennweg herum, klagend vom Laufen zurück in unsere Ferienwohnung kam.
Hab ich dir nicht gesagt, du sollst auf dem Rennsteig laufen…?“ Fragte meine Frau zu mir, als wir gemeinsam einen wunderschönen Weg (welchen sie herausgesucht hatte) wanderten und ich mich begeistert über den Weg und über das Trailpotential des Weges ausließ…

Tja, und  manchmal sollte man wirklich auf seine Frau hören… Weiterlesen

„AWO rennt“ – durch meinen Heimatwald, den Hörner Bruch

Ich fange mal mit dem Ende an. So sahen meine Beine hinterher aus:

Nach dem Lauf...

Nach dem Lauf…

Also, die AWO rennt. So heißt die Veranstaltung. Die AWO versucht in der Vielzahl der Laufveranstaltungen Fuß zu fassen.

Nach den guten Anfängen im letzten Jahr (so liest man zumindest) sollte 2016 der Lauf ein weiteres Mal angeboten werden. Leider haben die Mitarbeiter der AWO ein Wochenende für ihre Veranstaltung gewählt, an dem rund um Osnabrück andere, ältere und ebenfalls gute Laufveranstaltungen stattfinden. Allein die Samstagsläufe „Osnabrücker Zoolauf“ (in und um den Osnabrücker Zoo) und der Lauf „Die Nacht von Borgholzhausen“ (ein großes, großartiges  Lauffest, welches ich im letzten Jahr absolvierte) dürften Unmengen an möglicher Kundschaft aufsaugen. Dagegen kann man mit einem Crosslauf, den man so aber nicht nennt, leider nicht mitstinken, selbst wenn die Strecke toll und die Organisation sehr gut ist.
Schade.
Es bleiben nur eine Handvoll (insgesamt 140 angemeldete) Läufer/innen übrig.

Das ist insofern schade, als dass es ein wirklich  toll organisierter Lauf ist, auf einem großartigen kleinen Rundkurs mit viel Matschanteil. Gerade mit letzterem hätte man werben sollen. Denn wenn man schon keine klassischen 5, 10, oder 21,1 Kilometerstrecken vorweisen kann, sollte man mit etwas anderem werben als den Kilometerzahlen.

Zum Beispiel mit der Hüpfkuh: Weiterlesen

Laufen im Wiehengebirge

Nachdem hier so lange nichts mehr Neues zu lesen war, hab ich nun beschlossen, hier doch mal den einen oder anderen Lauf zu Posten.

An diesem Wochenende besuchte ich meine Eltern. Diese wohnen in der Nähe der schönen Porta Westfalica. Da ich mich in der letzten Zeit mehr und mehr zu einem Genussläufer gewandelt habe, der es liebt, im Wald und in den Bergen zu laufen, musste ich diese Gelegenheit einfach nutzen, um hier ein paar Kilometer unter die Füße zu bekommen.

Der Plan ist, in der Porta Westfalica und zwar am Fuße des Wiehengebirges (auf dem der Kaiser Wilhelm steht) zu parken und dann auf der anderen Seite der Porta, im Wesergebirge, zu laufen.
Das Wiehengebierge habe ich schon des Öfteren erlaufen, aus diesem Grunde ist die andere Weserseite dran, die mit dem Fernsehturm, denn dieses Mal will ich etwas Neues machen.

Ich habe vor, etwas Längeres zu laufen. Das bedeutet bei mir derzeit, dass ich irgendetwas zwischen 20 und 30 Kilometer hinter mich bringen will. Weiterlesen

20. Teutolauf – 29 Kilometer über Berg und Tal | am 17.10.2015

Kurz vorab: Die Fotos vom Weg sind erst zwei Wochen später entstanden. Aus diesem Grunde sind die Wege menschenfrei und es ist wesentlich herbstlicher als es am 17.10. war. 

Zum zwanzigsten Mal findet der Teutolauf  (www.teutolauf.de) statt. Zwanzig Mal wurde – auf insgesamt  29 Kilometern und 600 Höhenmetern – von Lengerich aus, der Teutoburger Wald erklommen, dem Hermannsweg bis nach Bad Iburg gefolgt und 20 Mal wurde der Urberg erlaufen, um im Anschluss auf nicht ganz direktem Wege wieder zurück nach Lengerich zu laufen.

Hier die Strecke auf gpsies.com:

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10 Kilometer auf Bestzeitkurs | MBH-Benefizlauf am 19.09.2015

Eigentlich wollte ich in diesem Jahr, genauer im September, den Münstermarathon mitlaufen. Waren mir die Vorbereitungen (vor allem die langen Läufe) am Anfang nur so „passiert“ nahm ich das Training in den letzten 6 Wochen ziemlich ernst.
Das führte dazu, dass ich eine Woche vor dem Marathon so fit und so schnell war wie noch nie. Leider bekam ich dann eine Erkältung und wagte es nicht den Marathon mitzulaufen. (Das war auch sicher die richtige Entscheidung, denn ich hatte noch locker 2 Wochen etwas von den Ausläufern der Erkältung und damit ist es lebensgefährlich einen Marathon zu laufen. )

Tja und da stand ich dann mir meiner Fitness und hatte nichts woran ich sie dran auslassen konnte. Sich auf einen weiteren Marathon vorzubereiten macht man nicht einfach so, denn mit der ersten Vorbereitung hat man den Körper ja durchaus gefordert und sollte ihm ein wenig Ruhe gönnen – oder zumindest nicht mehr so ganz aus den Vollen schöpfen bevor man wieder ein hartes Training beginnt.
Ich tat also das, was mir am vernünftigsten erschien, ich ignorierter den fehlenden Marathon und tat so, als sei ich ihn gelaufen und als befände ich mich im Nachklang eines Marathons. Es heißt, man kann im Anschluss auf den kurzen Distanzen problemlos seine Rekorde brechen. Weiterlesen